Der fünfundzwanzigste und letzte Tag der Rallye ist zugleich auch der Abschied von allen Rallye-Fahrzeugen, einschließlich unserem Europamobil. Dieses hatte es gestern mit letzter Kraft auch ins Ziel geschafft. Die Fahrzeuge werden als Einzelteile verkauft und der Erlös kommt, wie in all den Jahren zuvor auch, jordanischen Kinden mit Herzfehlern zugute. Wir hoffen mindestens sechs, vielleicht sogar sieben Kinder operiert zu bekommen. Die ersten Rallye-Fahrer machen sich auf den Weg nach Hause, andere genießen noch ein paar Tage das Tote Meer und das Organisationsteam der Rallye wickelt die letzten organisatorischen Maßnahmen ab. Merke aber: nach der Rallye ist vor der Rallye! Und wir planen deshalb, auch 2019 mit mindestens einem Europamobil wieder mit dabei zu sein.

Nochmals Danke an unser Mitglied und Europamobil-Fahrer Burhan Uzun, der es mit Reparaturen an der Ölwanne, neuem Kühler, neuer Batterie und mehreren Reifenschäden geschafft hat, dass unser Europamobil bis ans Ziel kam. Auch uns fällt die Trennung schwer, aber das Ende unseres Europamobils ist zugleich auch der Neuanfang für einen jungen Menschen, und wer weiß, vielleicht fährt dieser in ein paar Jahren auch einmal ein Europamobil bis in den Orient oder sogar darüber hinaus.

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