Die Europa-Union Heilbronn fuhr zusammen mit Lehrern und Schülern des Zabergäu-Gymnasiums Brackenheim nach Straßburg, um das Europäische Parlament kennenzulernen und mit einem Abgeordneten vor Ort über Europa und die Europäische Union zu diskutieren. Bei dieser Fahrt nutzte die Europa-Union erstmals auch mit einer Schülergruppe das „Parlamentarium“, wo die Schüler in einem Rollenspiel das Gesetzgebungsverfahren auf europäischer Ebene gut nachvollziehen konnten. Den Nachmittag verbrachten alle in der Europastadt Straßburg bevor es mit den Bussen wieder zurück nach Brackenheim ging.

 

Im Europäischen Parlament angekommen, übernahm Rainer Wieland MdEP und Vizepräsident des Europäischen Parlaments die Schüler und führte sie nach einer Diskussionsrunde durch das Parlamentsgebäude, wobei die Schüler auch Gelegenheit hatten, um vom Dach des Europäischen Parlaments einen guten Überblick über die Rheinebene vom Schwarzwald bis zu den Vogesen sowie über die Stadt Straßburg zu erhalten. Eine weitere Schülergruppe wurde von Bettina Kümmerle, Landesgeschäftsführerin der Europa-Union Baden-Württemberg, während des Rollenspiels begleitet. Zum Abschluss des Parlamentsbesuches trafen sich dann alle wieder im Plenarsaal, wo sie vom Präsidenten der Europa-Union Deutschland verabschiedet wurden.

Mit den Bussen ging es dann in die Stadtmitte. Dort hatten alle Straßburgfahrer die Gelegenheit, um die Europastadt Straßburg etwas besser kennenzulernen, entweder eigenständig in Kleingruppen oder aber bei den angebotenen Stadtführungen. Der Heilbronner Kreisvorsitzende, Heinrich Kümmerle, ist davon überzeugt, dass diese Fahrten mit dazu beitragen, um bei allen Schülern ein besseres Verständnis für Europa und unsere Demokratie zu entwickeln. Deshalb wird die Europa-Union Heilbronn auch zukünftig diese Fahrten nach Straßburg organisieren und dabei verstärkt auf das „Parlamentarium“ zurückgreifen. Kümmerle ist davon überzeugt, dass ein ähnliches „Parlamentarium“ ein wesentlicher Bestandteil eines zukünftigen Europahauses in Heilbronn sein könnte, in dem Schüler und Interessierte den „Parlamentsbetrieb“ und die Gesetzgebungsverfahren vom Gemeinderat bis hin zum Europäischen Parlament unter Anleitung spielerisch kennenlernen könnten.

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