Mehr als eine Pflichtübung ist für die Europa-Union Heilbronn die Teilnahme am jährlichen Bundesausschuss der Europa-Union Deutschland. Seit ein paar Jahren nehmen die Heilbronner Bettina und Heinrich Kümmerle daran als Delegierte teil. Dieses Jahr versammelte sich der Bundesausschuss im Tagungszentrum Neues Deutschland in Berlin. Insgesamt war die Delegation aus Baden-Württemberg mit dem Präsidenten Rainer Wieland MdEP, der Landesvorsitzenden Evelyne Gebhardt MdEP und sieben weiteren Delegierten gut vertreten. Die Heilbronner freuten sich, zusammen mit Florian Ziegenbalg (Stuttgart), Bernhard Freisler (Esslingen), Wolfgang Wettach (Tübingen), Daniel Frei (Göppingen) und Markus Götz (Rems-Murr) in den Arbeitsgruppen, Workshops und Gremiensitzungen gut vertreten gewesen zu sein.

 

Damit war sichergestellt, dass der Antrag aus Baden-Württemberg „Für einen starken Europaverband - Impuls für die Weiterentwicklung der UEF“ die Zustimmung des Bundesausschusses fand und in den anderen Anträgen unsere Expertise eingebracht werden konnte. Die Landesgeschäftsführerin Bettina Kümmerle legte zudem den Federführern der Kampagne „Europa machen“ nahe, im Layout der Kampagne nachzubessern und die Verantwortlichen, nämlich die Europa-Union und JEF Deutschland, besser kenntlich zu machen. Mit den eingearbeiteten Änderungen wird diese Kampagne den kommenden Wahlkampf zum Europäschen Parlament gut begleiten können und die Vorstellungen der Europäischen Föderalisten plakativ darlegen.

Der Heilbronner Kreisvorsitzende Heinrich Kümmerle freute sich sehr, dass der Antrag des Präsidiums „Europa neu beflügeln: Ein Kernszenario für die Zukunft“ ohne Änderungen vom Bundesausschuss übernommen wurde und sich damit klar am fünften Szenario „Viel mehr gemeinsames Handeln“ orientiert und sich zudem für das dritte Szenario „Wer mehr will, tut mehr“ ausspricht. Damit vertritt die Europa-Union Deutschland die Linie, welche von den Teilnehmern der 2. Hertensteiner Gespräche in Heilbronn im September 2018 präferiert wurde. 

Zur Zufriedenheit der gesamten Delegation aus Baden-Württemberg trug auch bei, dass der Bundesausschuss nunmehr fordert, das Prinzip der Spitzenkandidaten bei den Wahlen zum Europäischen Parlament für die Bestimmung des Kommissionsvorsitzes aufrechtzuerhalten. Die proeuropäischen Parteien werden aufgefordert, sich in ihren europäischen Parteienfamilien dafür einzusetzen.

 

Kommentare

Avatar
Sicherheitscode