Es ist geschafft! Wir haben die erste Europa-Orient-Rallye am Samstag, 5. Mai 2018 (Europatag des Europarats), in Bischweiler nahe bei Straßburg erfolgreich gestartet. Alle Rallye-Teams einschließlich die Organisatoren sind auf dem Weg in den Orient, wo sie hoffentlich alle gesund und munter am 27. Mai 2018 eintreffen werden. Dazwischen liegen sehr interessante aber auch sehr herausfordernde Tage für alle Beteiligten. Weitere Etappen der Rallye sind Günzburg, Istanbul (Europatag der EU - Mittwoch, 9. Mai 2018 vor der Blauen Moschee), Troja, Ankara, Antalya, Tel Aviv, Haifa, Jerusalem und Aman. Die Europa-Orient-Rallye endet am Sonntag, 27. Mai 2018 am Toten Meer in Jordanien.

 

Als die Europa-Union Heilbronn Mitte letzten Jahres von den Organisatoren der Rallye gefragt wurde, Partner der neu gestalteten Europa-Orient-Rallye zu werden, haben wir keine Sekunde gezögert und sind mit Schwung an die für uns neue Herausforderung herangegangen. Als erstes konnten wir erreichen, dass die ursprüngliche Planung, die Rallye aus Brüssel heraus zu starten zugunsten der Europastadt und Sitz des Europäischen Parlaments Straßburg abgeändert wurde. Danach ist es uns gelungen, die Europa-Union Baden-Württemberg und das Mouvement Européen Elsass mit ins Boot zu holen. Der Höhepunkt unserer bisherigen Bemühungen ist es aber, dass der Präsident des Europäischen Parlaments, Antonio Tajani, entschieden hat, dass das Europäische Parlament die Schirmherrschaft über die Europa-Orient-Rallye übernimmt.

Weniger gut kam bei den Städten Straßburg und Kehl unsere Absicht an, deren Idee und Motto „Deux Rives“, dem Ziel der Neugestaltung der Achse Straßburg-Kehl und die Verwirklichung einer grenzüberschreitenden Zwei-Ufer-Metropole, getreu, den Start der Europa-Orient-Rallye in beiden Städten stattfinden zu lassen. Nachdem alle Planungen abgeschlossen waren, jeweils ein Fahrerlager einzurichten und den Start auf der Avenue de L'Europe vor dem Europarat - genau am Europatag desselben - stattfinden zu lassen, einschließlich einem Fahrzeug-Corso durch Straßburg über die Europabrücke hinweg und dann auch durch Kehl hindurch, wurde uns ganz uncharmant und sehr kurzfristig eine Absage erteilt.

Weder Rallye-Organisatoren noch Europäische Föderalisten lassen sich von solchen Rückschlägen beeindrucken und haben deshalb mit Hilfe von unserem stellvertretenden Landesvorsitzenden der Europa-Union Baden-Württemberg, David Linse, die Stadt Mannheim als Startort gewinnen können. Als der Europa-Park von unserer Situation erfuhr, war auch dieser bereit, sehr kurzfristig den Start zu unterstützen. Sehr positiv überrascht, wie andere Städte und Institutionen bereit sind, die europäische Idee nicht nur mitzutragen, sondern sich auch dafür selbst zu engagieren, haben wir letztendlich aber der Stadt Bischweiler im Elsass bei Straßburg den Vorzug gegeben, da dieser Startort unserer ursprünglichen Absicht am nächsten kam und um auch den, sich bereits mit Anreisemodalitäten beschäftigten, Teams keine weiteren Herausforderungen aufzubürden.

Wir möchten auch an dieser Stelle der Stadt Mannheim und dem Europa-Park für ihr spontanes Unterstützungsangebot danken, dies ist, wie wir erleben durften, leider keine Selbstverständlichkeit mehr.

Die Stadt Bischweiler mit ihrem Bürgermeister, Jean Lucien Netzer, an der Spitze und den sehr engagierten örtlichen Vereinen haben der Europa-Orient-Rallye ein „All-Inclusive“ Fahrerlager bereitgestellt und dafür gesorgt, dass alle Teams wohlversorgt und ausgeschlafen an den Rallyestart gehen konnten. Und davor gab es noch ein Frühstück für alle Rallyeteilnehmer, Organisatoren und Gäste oben drauf. 

Sehr erfreut waren alle, dass die Landesvorsitzende der Europa-Union Baden-Württemberg und Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Evelyne Gebhardt MdEP zum Start kam und allen Rallye-Teams die besten Wünsche des Europäischen Parlaments mit auf den Weg gab. Sehr gefreut hat es uns auch, dass Margarethe Leonhardt, stv. Kreisvorsitzende der Europa-Union Ortenau, welche bis zur letzten Minute für einen Start aus Straßburg heraus gekämpft hat, mit zum Start kam und die Organisatoren rund um den Rallye-Chef Wilfried Gehr beim Ablauf mit unterstützte. 

Die Europa-Union Heilbronn war mit ihrem Kreisvorsitzenden, der Landesgeschäftsführerin Bettina Kümmerle und dem Rallye-Organisationskomitteemitglied sowie „Europamobilfahrer“ Burhan Uzun die beiden Tage vor Ort, um sicherzustellen, dass das Europamobil 2018 gut und standesgemäß verabschiedet wurde. Nicht nur Evelyne Gebhardt MdEP wäre gleich gerne selber mit dem Europamobil weitergefahren.

Selma Uzun und Bettina Kümmerle nutzen die Gelegenheit auch, um mit einzelnen Rallye-Fahrzeugen - insbesondere den Cabrios - testzufahren. 

Wenn Sie unser Europamobil oder die anderen Teams fast in Echtzeit verfolgen möchten, dann gehen Sie auf die Website von Event.GPS-live-tracking.com. Über diese Seite sind Sie ständig über den aktuellen Stand der Europa-Orient-Rallye informiert. Unser Europamobil fährt im Team des Organisationskommitees mit und hat deshalb das Tracking-Kennzeichen „OK“. 

 

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