In Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Studierendenausschuss der Hochschule Heilbronn (AStA) fuhren die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) und Mitglieder der Europa-Union Heilbronn sowie interessierte Bürger zum Europäischen Parlament nach Straßburg. Im Europäischen Parlament wurde die Gruppe von Rainer Wieland MdEP, dem Präsidenten der Europa-Union Deutschland und einer der Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments, betreut. Den Nachmittag verbrachten alle dann je nach eigenem Interesse bei einer Stadtführung oder auf eigene Faust unterwegs in der Europastadt, wobei das Wetter den Reisenden sehr freundlich gesinnt war.

 

Die Heilbronner Studenten wurden während der Fahrt von Leonhard Reinwald, dem JEF-Kreisvorsitzenden aus Heilbronn und dem AStA-Referenten für Politik und JEF Mitglied Niklas Anner betreut. Die restliche Reisegruppe von Bettina & Heinrich Kümmerle. So konnten alle den gesamten Tag in vollen Zügen genießen und dabei auch zahlreiche neue Eindrücke gewinnen sowie aktuelle Informationen rund um Europa mit nach Hause nehmen. Der Höhepunkt der Fahrt war das Zusammentreffen mit Rainer Wieland MdEP, der nicht nur das Europäische Parlament und die Arbeit eines Abgeordneten vorstellte, sondern der Reisegruppe auch aktuelle Fragen rund um Europa und die derzeitige Lage innerhalb der Europäischen Union beantwortete. Da einige der mitfahrenden Studenten auch außerhalb Europas zuhause sind, eröffneten die Fragen neue Perspektiven und zeigten auf, dass die Europäische Union von außerhalb betrachtet, noch viel attraktiver ist, als es die meisten Unionsbürger selber glauben. 

Der Heilbronner Kreisvorsitzende Heinrich Kümmerle gab zu bedenken, dass wir Europäer vor gut 70 Jahren mit der europäischen Einigung, welche Frieden, Demokratie und Föderalismus vereint, ein Projekt gewählt und gestartet haben, welches in seiner Komplexität und Herausforderungen keinen Vergleich in der Welt hat, aber dennoch Dank dem großen Engagement sehr vieler Mitbürger und verantwortungsvoller Politiker schon seit Jahrzehnten Erfolge erzielt, von denen vorher kein Mensch nur zu träumen wagte. Kümmerle weiter: "Die derzeitigen und bestimmt auch sehr großen Herausforderungen werden wir Europäer meistern, solange wir uns nicht auseinander dividieren lassen und unser Europa weiterhin in Freiheit, Frieden und dabei immer auf demokratischen Wegen zum Besseren für uns und die gesamte Welt gestalten; ein integraler Föderalismus könnte uns dabei einen großen Schritt weiterbringen."

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