Aktuelle lokale und auch internationale Themen waren beim Europastammtisch der Europa-Union Heilbronn sehr gefragt. Neben den Wahlen in den USA, welche von den Europäischen Föderalisten mit großer Spannung verfolgt werden, waren auch die kommenden Wahlen sowohl zu den Gemeinderäten als auch zum nächsten Europäischen Parlament, die die Diskussionen bestimmenden Topoi. Auch der VN-Migrationspakt, welcher von links- und rechtsradikalen Kräften in den sozialen Medien absichtlich falsch wiedergegeben wird, wurde von den Anwesenden näher betrachtet. Darüber hinaus nutzten die Europäischen Föderalisten die Gelegenheit, um die nächsten Termine untereinander abzusprechen.

 

Der Heilbronner Kreisvorsitzende Heinrich Kümmerle nutzte die Chance und gab eine kurze Zusammenfassung über den derzeitigen Stand zum „Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“. Interessierte können den Entwurf des Ergebnisdokuments der Konferenz gleich hier nachlesen. Kümmerle zeigte sich entsetzt darüber, wie leicht man heute mit Lügenmeldungen Politik machen kann und wie schnell und bereitwillig Menschen diese für wahr erachten und weiter verteilen. Die Stammtischler führten dazu weitere und sehr aktuelle Lügenmeldungen aus Heilbronn und Umgebung, z.B. über eine angebliche Vergewaltigung in Lauffen auf. Schnell war man sich darüber einig, dass nicht nur die Verfasser solcher Lügenmeldungen, sondern auch die willfährigen Verteiler dieser rassistischen Hetzpropaganda zur Rechenschaft gezogen werden müssen. 

Die europäischen Föderalisten stehen weiterhin, und dies seit nunmehr über 70 Jahren, für Frieden, Freiheit, Demokratie und Föderalismus in Deutschland, Europa und der gesamten Welt ein und versuchen, durch Information und auch eigenem Beispiel andere Mitbürger von der Europäischen Idee zu überzeugen. 

 

Kommentare

Avatar
Sicherheitscode