Die diesjährige Fahrt ins Blaue führte die Mitglieder der Europa-Union Heilbronn in die freundliche Stadt, nämlich nach Neuenstadt a.K. Am Rathaus angekommen, nahm Bürgermeister Norbert Heuser das Heft in die Hand und führte nach einer Einweisung in die Geschichte, den aktuellen Sachstand und die Zukunft von Neuenstadt durch die Innenstadt, welche durch eine Turm-, Kirchen- und Gruftführung ergänzt wurde. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Brunnenstüble in Cleversulzbach war Eduard Mörike das nachmittägliche Thema, welches durch einen Kaffee im Mörike-Museum seinen Ausklang fand. Zum Abschluss des äußerst informativen und sehr gelungenen Tages lies es sich der Bürgermeister und Mitglied der Europa-Union Heilbronn nicht nehmen, um die Europäischen Föderalisten über die neusten Entwicklungen beim Gewerbe- und Industriepark der Verwaltungsgemeinschaft auf dem Laufenden zu halten.

 

Für seine Verdienste um die Europa-Union Heilbronn wurde Bürgermeister Norbert Heuser vom Kreisvorsitzenden mit dem Heilbronner Sternenkranz ausgezeichnet. Diese Auszeichnung fügt sich gut in das Projekt „Neustadt in Europa“ ein, welchem sich Neuenstadt a.K. angeschlossen hat.

Gerhardt Krumrein von der Kirchengemeinde ließ es sich nicht nehmen, die Europäischen Föderalisten nicht nur in die Schönheiten und Besonderheiten der Stadtkirche St. Nikolaus einzuweisen, sondern führte alle auch in die Gruft der Herzöge von Württemberg. 

Jörg Oberndörfer führte die Gruppe in die Höhe, genauer auf den Oberen Torturm. Von dessen Umlauf in 25 m Höhe hat man einen weiten Blick über das untere Kocher- und Brettachtal. Im Turm sind noch die alten Arrestzellen und eine kleine Türmerstube zu sehen. Außerdem konnte die Gruppe den Glockenstuhl mit dem Geläut der evangelischen Kirchengemeinde und dem der Gemeinde Neuenstadt besichtigen.

Durch ein gutes Essen gestärkt, konnten alle den Ausführungen von Werner Uhlmann, einem ausgewiesenen Mörike-Experten besser folgen und sahen nicht nur die Dorfkirche, in der Eduard Mörike als Pfarrer tätig war, sondern auch die Gräber der „Dichtermütter“ von Mörike und Schiller, die sich auf dem Friedhof von Cleversulzbach befinden.

Neben all den Sehenswürdigkeiten Neuenstadts, wie z.B. die Lindenanlage, nutzte Bürgermeister Norbert Heuser immer wieder die Chance, um auf die neuen Projekte und die vielversprechende Zukunft Neuenstadts hinzuweisen. Auch zeigte er auf, welche Schätze noch im Boden Neuenstadts schlummern und nur darauf warten, in Zusammenarbeit mit dem Land Baden-Württemberg wieder gehoben zu werden.

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